Osteopathie Baby / Kinder

Osteopathie Kinder
Osteopathie bei Säuglingen

Osteopathie bei Säuglingen – Kindern

Kornwestheim bei Ludwigsburg: Schreikinder, Unruhe, Saugprobleme, Spuckkinder: All das kann durch eine Geburt entstehen. Das Baby kämpft sich durch den Geburtskanal und der Schädel wird physiologisch zusammengepresst.

Sollte in einem Moment zu viel Spannung im Kanal entstehen oder die Geburt muss wegen Komplikationen schneller vollzogen werden, können Fehlstellungen im Schädelbereich oder der Wirbelsäule entstehen. Dadurch wird das Nervensystem des Neugeborenen starkem Stress ausgesetzt und es können die oben angegebenen Probleme entstehen.

Das kann auch bei einer Fehlhaltung im Mutterleib passieren, also im Becken der Mutter oder auch nach der Entbindung durch eine sogenannte „Lieblingsseite“, die der Säugling einnimmt. Selbst nach Kaiserschnitten kann es zu Störungen kommen, da die physiologische Geburt nicht eingehalten wurde.

Osteopathie Kornwestheim / Ludwigsburg - Kosta Farandos
Kosta Farandos B. Sc. Ost.

In der Osteopathie versucht man diese Fehlstellungen durch die Hände aufzuspüren und über sanfte manuelle Techniken zu einer Harmonisierung der entstandenen Verspannungen und Blockaden zu führen.

Haben Sie Fragen zur Osteopathie für Säuglinge, Kleinkinder / Kinder? Wir erläutern Ihnen gerne telefonisch unter 01525 3754634 die Möglichkeiten und Anwendungsgebiete.

Für weitere Informationen für eine Behandlung in Kornwestheim (Ludwigsburg) oder für einen Termin-Wunsch nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

Durch Osteopathie versuchen Schreikindern bei einem ruhigen Alltag zu unterstützen (Schreikinder)

Kinder sind das größte Geschenk auf Erden. Steht die Schwangerschaft endlich fest, so stellt sie das Leben der zukünftigen Eltern mit einem Schlag vollkommen auf den Kopf. Vorfreude mischt sich mit Sorgen, allen Anforderungen rund um den kleinen Erdenbürger gerecht werden zu können.
Nach der Geburt lösen sich viele dieser Sorgen erst einmal in Wohlgefallen auf. Zu groß ist die Liebe, die Eltern überrollt, wenn sie das eigene Baby zum ersten Mal in den Händen halten.

Osteopathie Kornwestheim

Babys schreien – schließlich ist das Schreien die einzige Möglichkeit, mit der die kleinen Wesen in den ersten Monaten auf sich aufmerksam machen können. Hunger, Müdigkeit, volle Windeln, der Wunsch nach Aufmerksamkeit – all dies wird durch Schreien geäußert. Problematisch wird es jedoch dann, wenn das Baby nicht nur schreit, um seine Bedürfnisse zu stillen.

Rund 10 % aller Babys sind Schreikinder – das bedeutet, dass die Kinder bis zur Erschöpfung schreien. Selbst erfahrene Eltern geraten bei Schreikindern schnell an ihre Grenzen. Schreikinder schreien besonders in den Abendstunden geradezu hysterisch und lassen sich kaum beruhigen. Körperliche Nähe, beruhigende Lieder, ein voller Bauch – dennoch schreit das Baby fast ohne Pause. Eltern bringt dieses Verhalten schnell an den Rand der Verzweiflung. Wir sind für Sie da: In Kornwestheim bei Ludwigsburg.

Doch wann zählt ein Baby, welches viel schreit, eigentlich zu den Schreikindern?

Die Dreier-Regel nach Wessel definiert genau, wann ein Baby zu den Schreikindern gehört. Schreit ein Kind mehr als drei Stunden pro Tag und dies an drei Tagen in der Woche über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen, so spricht Wessel von einem Schreikind.
Jedoch ist die Intensität des Schreiens abhängig vom Alter des Kindes. Beobachtungen haben ergeben, dass Schreikinder bis zur sechsten Lebenswoche vermehrt schreien. Zwischen der dritten Woche und dem vierten Monat ist das Schreiverhalten besonders intensiv. Erst ab dem vierten Monat ebbt das ständige Schreien ab, bis es zum sechsten Lebensmonat vollkommen verschwindet. Auch wenn Eltern von Schreibabys wissen, dass sich auch das heftigste Schreien irgendwann geben wird, so kostet das endlose Schreien nicht nur die Eltern unsagbar viel Kraft. Viele Eltern geraten schnell an ihre Grenzen, wenn das Baby auch nach zahlreichen Stunden einfach nicht aufhören will zu schreien.

Dreimonatskolik – Lösung für Schreikinder?

Schreikinder schreien nicht nur schier endlos, sondern ziehen zudem ihre Beine an und verfügen über einen verhärteten Bauch. Schnell ist deshalb die Diagnose „Dreimonatskolik“ getroffen. Doch leider liegt diese Diagnose nur in 10 % aller Fälle vor. Alle anderen Schreikinder, die aufgrund einer möglichen Dreimonatskolik behandelt werden, schreien weiter. Schließlich leiden Schreikinder nicht unter Darmproblemen. Hart ist der Bauch bei Schreikindern nur, weil durch das anhaltende Schreien die Bauchmuskeln angespannt werden.

Osteopathie Ludwigsburg

Bei dem Weg durch den Geburtskanal lastet viel Druck auf dem kindlichen Schädel. Liegt eine schwierige Geburt vor, wie beispielsweise mit Saugglocke oder Zange, werden die Schädelknochen zusammengeschoben. Folgen dieser Druckeinwirkung können verengte bzw. gestauchte Nervenbahnen oder angespannte Hirnhaut sein.

Diese Folgen äußern sich beim Kind in folgenden Symptomen:

• Schmerzen,
• Unruhe,
• Unwohlsein.

Auch Babys, die vollkommen komplikationslos das Licht der Welt erblickt haben, können sich zu einem Schreikind entwickeln. Eine dauerhaft einseitige Lagerung kann ebenfalls dazu führen, dass Spannungen auf den kleinen Körper einwirken, auf die das Baby mit Schreien reagiert.

Gegen solche Spannungen versucht die Osteopathie vorzugehen. Während das Kind in einer für sich bequemen Position liegt, versucht der osteopathisch tätige Therapeut zu spüren, wo Verspannungen oder Kompressionen vorliegen können und versucht den Körper zu unterstützen. Schreikinder können die Behandlung in der Osteopathie so angenehm empfinden, dass sie während der Behandlung einschlafen. Es besteht die Möglichkeit, dass nach einigen Sitzungen bei dem ehemaligen Schreikind Besserungen auftreten. Unsere Praxis befindet sich in Kornwestheim, nahe Ludwigsburg.