Migräne und Kopfschmerzen

Osteopathie Kornwestheim - Kosta Farandos
Kosta Farandos B. Sc. Ost.

Migräne und Kopfschmerzen

Mehr als 70 % der Bevölkerung in Deutschland leiden Zeitweise unter Kopfschmerzen. Mehrere 100.000 Menschen werden täglich Opfer eines Migräneanfalls. Laut dem Barmer Arzt Report 2017 leiden 1.3 Millionen junge Erwachsene unter Kopfschmerzen und gesamt rund 7.3 Millionen Menschen.

Es gibt über 200 Arten von Kopfschmerzen. Migräne wird in zwei Arten, mit oder ohne Aura (Aura = neurologische Ausfälle, wie z.B. Kribbeln, Lähmungen, Lichtblitze) unterteilt. Der Osteopath untersucht den Patienten ganzheitlich, sein Ziel ist es die Ursache der Beschwerden herauszufinden, die die Probleme und Funktionsstörungen auslösen können. Eine bessere Zirkulation der Blut- und Lymphgefäße, sowie Mobilität von Gewebe und Gelenken ist von Vorteil.

Haben Sie Fragen zur Osteopathie für Kopfschmerzen und Migräne? Wir erläutern Ihnen gerne telefonisch unter 01525 3754634 die Möglichkeiten und Anwendungsgebiete.

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Osteopathie – bei Migräne?

Kopfschmerzen – klagt jemand in unserem Umfeld über diese Schmerzen, ist ein mitleidiges Kopfschütteln die Antwort. Schließlich sind Kopfschmerzen keine ernstzunehmenden Schmerzen. Kopfschmerzen sind vielmehr immer dann eine gute Ausrede, wenn Situationen auftreten, denen man sich nicht stellen möchte. Kopfschmerzen sind also keine richtigen Schmerzen, oder?

Kopfschmerzen, Migräne oder das Gefühl, einen Ausweg aus den Schmerzen zu suchen

Menschen, die unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden, werden diese Frage definitiv ganz anders beantworten. Migräne ist eine Kopfschmerzart, die oft mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Erbrechen einhergeht. Viele Migränepatienten sind durch die häufigen Schmerzattacken so sehr eingeschränkt, dass sie kaum noch am Alltagsleben teilnehmen können. Die Lebensqualität ist stark beeinträchtigt. Tabletten und Schmerzen bestimmen das Leben. Pläne schmieden, Urlaub, gemeinsame Zeit mit Freunden verbringen – für zahlreiche Migränepatienten kaum vorstellbar.

Viele Migränepatienten leiden zusätzlich zu den Migräneschmerzen auch noch unter den Begleiterscheinungen einer Aura. Die Aura tritt meist zu Beginn eines Migräneanfalls auf und kann zu neurologischen Ausfällen führen. Nach der Aura beginnt der pulsierende Schmerz, der oftmals in einen ödembedingten Dauerschmerz übergeht.

Osteopathie, ein möglicher Ausweg aus der Migräne?

Kopfschmerztabletten sowie Tabletten gegen Übelkeit und Erbrechen – Medikamente, die zum Alltag eines Migränepatienten genauso gehören wie die Odyssee von Arzt zu Arzt. Doch oftmals hält die Schulmedizin nicht die Lösung bereit, die sich ein Migränepatient von Herzen wünscht: endlich schmerzfrei zu sein und wieder am Leben teilnehmen zu können.

Die Osteopathie versucht den Körper bei Beschwerden zu unterstützen, um vielleicht ein schmerzfreies Leben führen zu können. Doch auch hier ist Geduld gefragt. Auch bei einer osteopathischen Behandlung steht eine sorgfältige Anamnese im Vordergrund. Hierbei sind frühere Erkrankungen genauso von Bedeutung wie frühere Unfälle oder akute Erkrankungen. Nach der Anamnese erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der versucht wird die Patienten von allen Seiten zu betrachten und zu untersuchen.

Ursachen für Migräne aus osteopathischer Sicht sind:

• Spannungen im kraniosakralen System,
• Kiefergelenksbeschwerden,
• Kraniomandibuläre Dysfunktionen durch Zähneknirschen oder nach einem Trauma,
• Fehlstellungen der Wirbelsäule,
• Entzündungen im Zahn- bzw. Nasenbereich.

Neben körperlichen Symptomen kann auch das Wetter oder eine falsch eingestellte Brille Migräne auslösen.

Wie jede andere Behandlungsart, lebt auch die osteopathische Behandlung von der Mitarbeit der Patienten.